In Kalifornien war die Einstellung zu Drogen schon lange etwas lockerer. Doch im Silicon Valley greifen immer mehr Menschen auch während der Arbeit zu Halluzinogenen – um besser zu arbeiten.
Dass Menschen in harten Arbeitsumfeldern zu Drogen greifen, um ihre Leistung zu steigern, ist nichts Neues. Doch Halluzinogene wie LSD verbindet man eher nicht mit einem Arbeitsumfeld. In den Techkonzernene des Silicon Valley gewinnen sie aber immer weiter an Beliebtheit. Und das nicht nur in der Freizeit.
"Es ist der klarste Weg, seinen Geist zu öffnen und für sich selbst klar zu sehen, was wirklich geschiet", schwärmt Karl Goldfield gegenüber dem "Wall Street Journal". Der ehemalige Marketing-Manager berät heute die Tech-Welt über die richtige Dosis halluzinogener Drogen, um deren Effekt zu spüren, ohne wirklich high zu werden. Microdosing nennt sich diese Praxis, extrem kleine Mengen der Drogen einzunehmen. Einen medizinischen Hintergrund hat Goldfield aber nicht. Er hat sein Wissen zu Dosierungen durch eifrige Eigenexperimente erworben.
